Die Geschichte vom Gluewuermchen

 

Es war einmal eine warme Sommernacht. Alle Tiere waren muede vom Spielen, Nahrung suchen, und vom Schlendern auf die Wiesen. Sie suchten sich einen Ruheplatz und fanden meistens eine warme Ecke irgendwo, alle bis auf zwei. Es waren zwei kleine Fuechse die beim Spielen zu weit von ihrer Hoelle geraten waren und ploetzlich nicht mehr wussten wie sie den Weg nach Hause finden sollten. Sie wurden traurig weil die Nacht ploetzlich einbrach und es sehr dunkel wurde. Es war eine Nacht ohne Mond und Sternenlicht, denn die dicke Wolkendecke liess kei Licht durchscheinen.

 

Die beiden Fuechste sassen ganz ruhig in einer Ecke und ueberlegten wie sie den Weg nach Hause finden kollten. Sie legten sich auf dem Boden und schauten in die Nacht. Dabei merkten sie, dass die Nacht ploetzlich viele kleine Lichter bekam, die durch die Gegend flogen. „Was ist das ?“ fragte einer de Fuechse. „Weiss ich nicht“ antwortete der andere. Waehrend sie weiter die kleinen Lichter anschauten, kam so ein kleines Licht direkt auf die Nase einer der Fuechse und dieser merkte, dass es sich um eine kleine leuchtende Muecke handelte. Sie hatte ein kleines Lichtlein im Schwanz. „Darf ich mich vorstellen ?“ sagte die kleine Muecke mit dem leuchtenden Schwanz. „Ich bin Lilu, das kleine Gluehwuermchen, und alle diese fliegende Puenktchen sind meine Freunde“. „Ihr schaut ein bisschen traurig aus, koennen wir euch helfen ?“. „Hoffe ich doch“, sagte der kleine Fuchs der das Gluehwuermchen auf der Nase hatte. „Wir koennen den Weg zu unserer Hoehle nicht mehr finden, weil es zu dunkel ist und unsere Eltern machen sich bestimmt sorgen weil wir nicht wie gewohnt zurueckkommen.“ „Ach so“ sagte Lilu, „wenn es nur das ist, dann braucht ihr nicht traurig sein. Meine Freunde koennen euch helfen, wartet nur“. Lilu wollte weiter reden aber er merkte, dass die Nase des kleinen Fuchses auf dem es sass immer mehr juckte und dieser nun ploetzlich fuerchterlich niessen musste.

 

„Haaaaaaaaatchuuuuuuuuu“ niesste der kleine Fuchs und liess Lilo durch die Luft fliegen. Die Nase juckte fuerchterlich und der kleine Fuchs musste sich mit seiner Pfote kratzen. Lilo kam wieder angeflogen und machte den kleinen Fuechsen ein Angebot. „Schaut her Jungs, macht euch keine Sorgen, meine Freunde und ich werden euch gleich helfen und euch sicher nach Hause fuehren. Gesagt und getan, Lilo pfiff laut alle ihre Freunde und viele kleine Guehwuermchen kamen von ueberall angeflogen. Sie buendelten sich zusammen und bildeten eine Laterne die aus vielen kleinen Puenktchen bestand.

 

Diese Gluehwuermchen-Laterne gab so viel Licht, dass die beiden kleinen Fuechse den Weg nach Hause gut sehen konnten und in einer dunklen Nacht sicher durch die Wiese gingen. Noch bevor sie ihre Hoehle erreichten, wurden sie von Fuchs-Vater und Fuchs-Mutter empfangen, die sich schon grosse Sorgen um ihre zwei Kinder gemacht hatten.  Nachdem die Fuchs-Eltern sich bei Lilo und seinen Freunden bedankt hatten, umarmten sie ihre Kinder, brachten sie in die Hoehle, kuschelten sie ganz warm und gaben ihnen einen Gute-Nacht Kuss.

 

….und wenn du heute in deinem Traum kleine Lichter siehst, dann sind dies bestimmt Lilo und seine Freunde, die dich mit Ihrem Licht ueberall hinbegleiten